Team Motivation – wie Kunst Stimmung und Leistung stärkt

Menschen arbeiten nicht im Vakuum, sondern in Räumen. Farben, Formen und die Atmosphäre eines Büros wirken täglich auf Konzentration, Kreativität und das Miteinander im Team. Hochwertige Kunstwerke setzen genau hier an: Sie schaffen Identität, geben Energie, öffnen den Blick und holen Mitarbeitende aus der grauen Routine.


Ob in Besprechungsräumen, Open-Space-Flächen, Führungsetagen oder stillen Fokus-Zonen: Kunst kann zu einem visuellen Anker für Klarheit, Mut und neue Perspektiven werden. Mitarbeitende fühlen sich wertgeschätzt, wenn ihre Umgebung bewusst gestaltet ist – nicht nur funktional, sondern inspirierend. Das stärkt Motivation, Bindung ans Unternehmen und Stolz auf den eigenen Arbeitsplatz.


Für viele Führungskräfte ist es wichtig, solche Effekte nicht nur zu spüren, sondern auch belegen zu können. Deshalb finden Sie hier eine Auswahl international anerkannter Studien, die den Zusammenhang zwischen Arbeitsumgebung, Wohlbefinden und Produktivität untersuchen.

Studien: Wie Wohlbefinden, Arbeitsumgebung und Produktivität zusammenhängen

1. Happiness and Productivity – University of Warwick

Studie:
Oswald, A. J., Proto, E., & Sgroi, D. (2015). Happiness and Productivity. Journal of Labor Economics, 33(4), 789–822.
Kernaussage:
In kontrollierten Experimenten waren Mitarbeitende, die in eine positive, „glückliche“ Stimmung versetzt wurden, im Durchschnitt rund 12 % produktiver als die Kontrollgruppe – bei gleicher Aufgabe und gleicher Bezahlung.

Links:
• Journal/Abstract:
https://ideas.repec.org/a/ucp/jlabec/doi10.1086-681096.html
• Open-Access-PDF (University of Warwick):
https://wrap.warwick.ac.uk/63228/7/WRAP_Oswald_681096.pdf

„Eine vielzitierte Studie der University of Warwick zeigt: Zufriedene Mitarbeitende arbeiteten im Schnitt rund 12 % produktiver als die Kontrollgruppe – bei identischen Aufgaben und identischer Bezahlung.“

2. Does Employees’ Subjective Well-Being Affect Workplace Performance?

Studie:
Bryson, A., Forth, J., & Stokes, L. (2017). Does employees’ subjective well-being affect workplace performance? Human Relations, 70(8), 1017–1037.

Kernaussage:
Untersuchung von mehreren tausend Beschäftigten in britischen Unternehmen. Arbeitsplätze mit höherer durchschnittlicher Zufriedenheit und subjektivem Wohlbefinden weisen eine signifikant bessere Performance auf – etwa höhere Produktivität und Qualität. Dieser Zusammenhang bleibt bestehen, auch wenn andere Einflussfaktoren statistisch herausgerechnet werden.

Links:
• Verlag/Abstract (Sage / Human Relations):
https://doi.org/10.1177/0018726717693073
• PDF-Zugang (u. a. über Scispace):
https://scispace.com/pdf/does-employees-subjective-well-being-affect-workplace-1ikhe8eztv.pdf

„Eine groß angelegte Studie im Fachjournal Human Relations zeigt: Dort, wo das durchschnittliche Wohlbefinden der Mitarbeitenden höher ist, sind auch Produktivität und Qualität messbar besser – selbst wenn andere Faktoren berücksichtigt werden.“

3. Gallup-Metaanalyse zu Zufriedenheit, Engagement und Unternehmenserfolg

Studie:
Harter, J. K., Schmidt, F. L., & Hayes, T. L. (2002). Business-unit-level relationship between employee satisfaction, employee engagement, and business outcomes: A meta-analysis. Journal of Applied Psychology, 87(2), 268–279.


Kernaussage:
Meta-Analyse von 7.939 Geschäftseinheiten in 36 Unternehmen. Höhere Mitarbeiterzufriedenheit und -engagement stehen klar positiv in Zusammenhang mit höherer Produktivität, höherer Profitabilität, besserer Kundenzufriedenheit, geringerer Fluktuation und weniger Arbeitsunfällen.


Links:
• PubMed-Abstract:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12002955/
• Zusammenfassung der Kernergebnisse (Boise State University):
https://www.boisestate.edu/opwl-worc/evidence-for-behavior-engineering-model/motives/employee-satisfaction-engagement-and-outcomes/

„Eine große Gallup-Metaanalyse mit fast 8.000 Geschäftseinheiten in 36 Unternehmen zeigt: Wo Zufriedenheit und Engagement der Mitarbeitenden hoch sind, steigen Produktivität, Profitabilität und Kundenzufriedenheit – während Fluktuation und Unfallzahlen sinken.“